
Am vergangenen Mittwoch, den 25. Februar 2026, fand die Sitzung des Ausschusses für Arbeit, Wirtschaft und Liegenschaften (AWL)im Ratssaal des Wittener Rathauses statt.
Die AfD Ratsfraktion Witten war durch den AfD-Fraktionsvorsitzenden Matthias Renkel, den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden Jan Eickelmann sowie Ratsmitglied Alexander Ermler vertreten.
Nach der pünktlichen Eröffnung der Sitzung durch Matthias Renkel, Vorsitzender des Ausschusses, informierte die Verwaltung die Ausschussmitglieder über mehrere aktuellen Themen.
Zunächst wurde ein Termin vom 12. Februar 2026 aufgearbeitet, bei dem die Problematik von Leerständen in Witten im Mittelpunkt stand. Neben der Stadtspitze nahmen auch Vertreter verschiedener Eigentümerstrukturen und Wohnungsverwaltungen teil. Ziel war es, Strategien zu entwickeln, um Leerstände bei Wohnungen und Ladenlokalen künftig wirksamer zu reduzieren.
Ein weiterer Punkt war die geplante Fortschreibung des Wittener Mietspiegels. Dieser soll im ersten Halbjahr 2027 angepasst werden. Die fachliche Vorberatung in den zuständigen Ausschüssen ist ab April 2026 vorgesehen.
Zum Stand des Glasfaserausbaus berichtete ein Vertreter der Kreisverwaltung. Mehrere Unternehmen – darunter West Netz und die Telekom – treiben den Ausbau voran oder haben diesen angekündigt. Gleichzeitig wurde deutlich, dass die kommunale Einflussmöglichkeit hier begrenzt ist. Kritisch zu bewerten ist aus unserer Sicht die teilweise mangelnde Koordination der Maßnahmen. Unfertige Baustellen und unklare Ausbauzuständigkeiten belasten Infrastruktur und Anwohner gleichermaßen. Der gesamte Prozess wirkt derzeit wenig transparent. Hier braucht es mehr Abstimmung und Verlässlichkeit zwischen Verwaltung und den Unternehmen, denn es kann nicht sein, dass die Anwohner nicht wissen, wann sie mit Anschlüssen versorgt werden.
Die Stadtwerke Witten stellten anschließend ihre Aktivitäten im Bereich Elektromobilität vor. Seit dem 01.01.2025 müssen Unternehmen mit mehr als 21 Stellplätzen mindestens eine Lademöglichkeit für Elektrofahrzeuge vorhalten. Während auf Bundesebene einst ein deutlich höherer Anteil 30 % an E-Mobilität angestrebt wurde, zeigt sich in der Praxis eine deutlich geringere erreichbare Marktdurchdringung von 15 %. Hier ist Augenmaß statt ideologisch getriebener Vorgaben gefragt.
Ein Vertreter der AHE informierte über ein Grundsatzpapier zur Kreislaufwirtschaft. Besonders hervorzuheben ist die Rolle der AHE als Betreiber einer Mischmüllsortieranlage in Herdecke, die im Ennepe-Ruhr-Kreis eine zentrale Funktion erfüllt. Die Weiterentwicklung regionaler Entsorgungsstrukturen bleibt auch für die AfD ein wichtiger Baustein nachhaltiger kommunaler Daseinsvorsorge.
Abschließend stellte die Verwaltung den laufenden Strategieprozess zur Wirtschaftsförderung vor. Dabei wurde betont, dass Witten wirtschaftlich grundsätzlich solide aufgestellt ist. Gleichzeitig wurden zentrale Zukunftsfragen diskutiert: Wie erhöhen wir die Attraktivität des Standorts? Welche Rahmenbedingungen benötigen Unternehmen konkret vor Ort? Hier erwarten wir künftig klare, messbare Maßnahmen statt reiner Absichtserklärungen.
Die AfD steht im Ausschuss für eine pragmatische, wirtschaftsfreundliche und faktenbasierte Kommunalpolitik. Unser Anspruch ist es, Entscheidungen an der Realität der Bürger und Unternehmen auszurichten – nicht an ideologischen Vorgaben.
Eine solide Haushaltsführung, verlässliche Infrastruktur und ein unternehmerfreundliches Klima sind die Grundlage für eine lebenswerte Stadt. Finanzielle Konsolidierung darf nicht einseitig zulasten der Bürger gehen, die bereits heute stark belastet sind. Ebenso setzen wir uns für mehr Transparenz, Effizienz und Verantwortlichkeit in kommunalen Prozessen ein.
Witten braucht eine Politik der Vernunft – verlässlich, bodenständig und im Interesse der eigenen Bevölkerung. Für eine solche Politik steht die AfD in Witten.
Bericht: Alexander Ermlern Ratsmitglied
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